von Florian Lazarevic Korps Bremen

Gemeinsam im Gebet verbunden – Gebetstag für den Norden in Krelingen

Über 400 Christen aus Gemeinden, Gebetshäusern und christlichen Werken kamen in Krelingen zusammen, um Gott zu suchen, gemeinsam zu beten und sich neu senden zu lassen.

Mit großer Freude machten wir uns als Gruppe aus Bremen auf den Weg nach Krelingen. So waren wir mit einem Trupp von acht Heilssoldaten vertreten. Besonders schön war das Wiedersehen mit unseren Geschwistern aus dem Korps Kiel, Ilze und Raimonds Maliks, die die lange Reise auf sich genommen hatten, um gemeinsam mit uns diesen besonderen Tag zu erleben.

Der Gebetstag brachte Christen aus vielen unterschiedlichen Gemeinden, Gebetshäusern und Initiativen zusammen. Mit dabei waren unter anderem Vertreter der Gebetshäuser aus Bremen, Hamburg und Lüneburg, Christen in der Polizei, christliche Soldaten, PRO Ehe e.V. sowie zahlreiche weitere Gebets- und Missionswerke aus Norddeutschland. Organisiert wurde der Tag gemeinsam mit verschiedenen Gebetsinitiativen und dem GRZ Krelingen als überkonfessioneller Begegnungsort für Christen im Norden.

Der Tag begann um 11 Uhr mit einem kurzweiligen und inspirierenden Gebetsgottesdienst in der Heinrich-Kemner-Halle. Besonders bewegend war die Erinnerung daran, dass wir als Christen eine königliche Priesterschaft sind und welch großes Vorrecht es ist, vor Gott im Gebet einzustehen. Das Leitwort des diesjährigen Gebetstages nahm Bezug auf Josua 3,17 und die Berufung, als betende Gemeinde „Vorhut“ für Gottes Wirken im Norden zu sein. Nach einem gemeinsamen Imbiss – mit einer sehr leckeren pikanten Linsensuppe sowie veganen und nicht-veganen Würstchen – starteten die vielfältigen Gebetsaktionen. Angeboten wurden unter anderem Gebetsspaziergänge, thematische Gebetsstationen, eine Dank- und Segensstraße sowie spezielle Angebote für Kinder und Jugendliche.

Als Heilsarmee waren wir mit einer eigenen Gebetsstation vertreten und konnten gemeinsam mit Geschwistern aus verschiedenen Denominationen für die Anliegen unserer Region beten. Auch im späteren Programmteil „Gebet konkret“ gestalteten wir erneut eine Station, an der zu konkretem Gebet eingeladen wurde. Insgesamt beteten rund 80 Personen in Kleingruppen für die Anliegen der Heilsarmee im Norden.

Unsere Gebetsanliegen umfassten unter anderem:

offene Herzen für Jesus und neues geistliches Leben,
geistliches Wachstum und Erweckung in den Korps,
Gemeindewachstum und neue Geschwister im Glauben,
Weisheit und Führung Gottes für Leitungen und Entscheidungen,
mehr Mitarbeiter für Mission, Sozialarbeit und Gemeindearbeit,
Pioniere für neue Werke und Projekte,
die junge Generation für Jesus zu begeistern,
Durchbruch bei seelischen Nöten,
Schutz, Einheit und Segen für Korps und Einrichtungen,
sowie eine fruchtbare Sozialarbeit, durch die Menschen Gottes Liebe kennenlernen.

Für diesen Anlass haben wir besondere Gebetskarten vorbereitet, die in den kommenden Tagen an die Region Nord verschickt werden, damit diese Anliegen weiter im Gebet getragen werden können.

Das Interesse an unserer Vision, unserem Dienst und den Herausforderungen in unserer Region war sehr groß. Viele Teilnehmer und auch die Veranstalter äußerten ihre Freude darüber, die Heilsarmee wieder in dieser Gemeinschaft zu erleben. Umso größer ist die Freude darüber, dass wir auch im nächsten Jahr wieder mit dabei sein werden.

Besonders eindrücklich waren einige geistliche Bilder und Eindrücke während der Gebetszeiten: Kohlen, die neu zu glühen beginnen, sowie ein brennendes Feuer, dessen Flamme immer stärker aufleuchtet und den ganzen Raum erfüllt. Diese Eindrücke machten vielen Mut und stärkten die Hoffnung auf neues geistliches Feuer im Norden.

Zwischendurch erlebten wir eine sehr gesegnete Lobpreiszeit, bevor der Tag schließlich gemeinsam mit einem Segenslied und einer Krone für Jesus seinen Abschluss fand – erfüllt von Dankbarkeit, Gemeinschaft und neuer Hoffnung.

Mehr als 400 Teilnehmer waren an diesem Tag in Krelingen vor Ort, vereint in dem Wunsch, Gott zu suchen und für einen geistlichen Aufbruch im Norden Deutschlands einzustehen.

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