Gemeinden "voll des Heiligen Geistes"

von / THQ

Gemeinden "voll des Heiligen Geistes": Wenn sich ein Mensch für den Glauben an Jesus Christus entscheidet, empfängt er den Heiligen Geist. Dazu bedarf es keiner spektakulären Zeichen, so der freikirchliche Pastor Helmut Weidemann. Hierfür werden in der Bibel aber Vorbedingungen genannt. Raum für den Heiligen Geist werde beispielsweise geschaffen, wenn man sich von negativen Reden fernhalte und stattdessen "Gott wohlgefällige Gespräche" führe.

Viele lebendige Gemeinden seien durch von ihren Mitgliedern verbreitete Gerüchte in "Leichenhallen" verwandelt worden. Destruktive Gedanken würden abgebaut, indem man z. B. Loblieder singt. Das Miteinandersingen mache dem Heiligen Geist ebenso Platz wie Dankbarkeit: "Wer dankt, bei dem hört die Kritiksucht auf; wer dankt, sündigt nicht; wer dankt, stoppt dumpfe Gedanken und öffnet sich ganz neu für Gottes Wirken." Ein weiteres Kriterium sei die Ehrfurcht vor Gott, die zur Demut führe. Weidemann: Positive Gespräche, Loblieder und eine dankbare und demütige Gesinnung "machen voll des Heiligen Geistes", der die Gegenwart Gottes im Leben eines Menschen repräsentiere.

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