Geistliches Zuhause gefunden

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„In Frieden, voller Vorfreude und Erwartungen blicken wir als Familie auf die uns bevorstehende Zeit."
Florian Lazarevic ist 37 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Söhne

„Vor gut sieben Jahren lernten meine Ehefrau Marlen und ich Jesus persönlich kennen. Seither orientieren wir uns als Familie am lebendigen Glauben, der zunehmend jeden Bereich unseres Lebens erfüllt. Mein Leben ist motiviert von der Liebe Gottes. Aus dieser Liebe heraus möchte ich meine eigenen Erfahrungen gerne an andere Menschen in Tat und Wort weitergeben. Ich durfte erfahren, dass die Heilsarmee für mich der richtige Ort ist, um tiefer, höher und weiter in meiner Gottesbeziehung zu wachsen als irgendwo sonst.

Die Heilsarmee, die ich zuvor nur aus Geschichten von der Reeperbahn kannte, lernte ich 2017 über das Korps Chemnitz kennen und fand ich hier mein geistliches „Zuhause“.

Während ich der Frage nach meiner Berufung für die Heilssoldatenschaft nachging zeigte mir Gott auf, dass sein Weg für mich noch weitergeht: in den Dienst als Heilsarmeeoffizier.

Ende 2020 war die Freude über die Annahme als Kandidat groß, meiner Berufung einen Schritt näher zu kommen.

Voller Dankbarkeit blicke ich auf die vergangenen Jahre hier in Chemnitz, in denen mir bereits ein kleiner Einblick in die abwechslungsreichen und vielfältigen Tätigkeitsbereiche des Offiziersdienstes als KSM. gewährt wurde. Ab Sommer 2021 werde ich als Korpshelfer Majorin Gabriele Honsberg in den Gemeinden Nürnberg und Fürth zugeteilt und Einblicke in die Arbeit des Sozialwerks erhalten. In Frieden, voller Vorfreude und Erwartungen blicken wir als Familie auf die uns bevorstehende Zeit."

April 2021, Florian Lazarevic

Florian Lazarevic ist Physiker und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fraunhofer Gesellschaft für Mikrotechnologie in Chemnitz. 2017 kam er zur Heilsarmee Korps Chemnitz, engagierte sich ehrenamtlich, durchlief den Rekrutenkurs und wurde 2020 zum Korpssergeantenmajor des Korps Chemnitz bestellt. Florian Lazarevic ist 37 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Söhne

Über seinen Werdegang und was seine Entscheidung für den Offiziersdienst in der Heilsarmee beeinflusst hat, verrät er uns in folgendem Interview.

Interview mit Florian Lazarevic

Arbeitsplatz der letzten 2 Jahre: europaweit einzigartiges Forschungszentrum für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembranen (MAIN) in Chemnitz.

Meine Vorfreude auf die Kandidatenausbildung

Seit zwei Jahren bin ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Fraunhofer Gesellschaft und im Zentrum für Mikrotechnologie in Chemnitz tätig. Zuvor habe ich einige Jahre in der freien Wirtschaft gearbeitet. Mein Aufgabengebiet umfasst die Analyse und Optimierung von Prozessen, Anlagen und Bauelementen für die Halbleiterindustrie mit Hilfe von computergestützten Methoden und ist eine konsequente Fortführung meiner Studienarbeit als theoretischer Physiker. Meine bisherigen Anstellungen ermöglichten es mir unter anderem Erfahrungen im Bereich Projektkoordination und -organisation für nationale und internationale Projekte zu sammeln.

Mein Leben ist motiviert von der Liebe Gottes

Einreihung zum Heilssoldaten 2019

Durch gesellschaftliche und private Ereignisse, der vergangenen Jahre, wurde mir zunehmend klarer, dass ich meiner bisherigen Anstellung entwachsen bin. Vor gut sieben Jahren lernten meine Ehefrau Marlen und ich Jesus durch die Schwangerschaft und Geburt unseres ersten Sohnes persönlich kennen. Seither leben wir als Familie (mittlerweile zu viert) lebendigen Glauben, der zunehmend jeden Bereich unseres Lebens erfüllt. Mein Leben ist motiviert von der Liebe Gottes. Aus dieser Liebe heraus möchte ich meine Erfahrung an andere Menschen in Tat und Wort weitergeben. Ich durfte erfahren, dass die Heilsarmee der richtige Ort ist, um einfach nur ich selbst zu sein und tiefer, höher und weiter in meiner Gottesbeziehung zu wachsen als irgendwo sonst.

Die Heilsarmee, die ich zuvor nur aus Geschichten von der Reeperbahn kannte, lernte ich 2017 über die Heilse bzw. das Korps Chemnitz kennen. Berührt von der Echtheit und Hingabe im gelebten Glauben meiner damaligen Korpsoffizierin, Majorin Claudia Klingbeil, fand ich hier mein geistiges „Zuhause“.

Gottes Weg für mich geht weiter.

Vorbereitung zum 1. Gottes-dienst im Lockdown 2020

Während ich im Zuge des Rekrutenkurses 2018 der Frage nach meiner Berufung für die Heilssoldatenschaft nachging, zeigte mir Gott auf, dass sein Weg für mich noch weiter geht: in den Dienst als Heilsarmeeoffizier. Im Sommer 2019 folgte ich somit dem Fahnenaufruf von Kommandeurin Marie Willermark in Kassel ( https://info.heilsarmee.de/news/weihe-und-ordination-in-kassel.html ). Anfang 2020 wurde ich vom THQ zum Korpssergeantenmajor von Chemnitz bestallt und durfte in dieser Position für einige Zeit die Vertretung vor Ort übernehmen. Ende 2020 war die Freude über die Annahme als Kandidat groß, meiner Berufung einen Schritt näher zu kommen.

Voller Dankbarkeit blicke ich auf die vergangenen Jahre hier in Chemnitz, in denen mir bereits ein kleiner Einblick in die abwechslungsreichen und vielfältigen Tätigkeitsbereiche des Offiziersdienstes gewährt wurde:
Ob in pastorale Tätigkeiten wie Predigtdienst, Gottesdienstorganisation, -moderation, Gebetstreffen, sowie seelsorgerliche und ganz praktische soziale Aufgaben oder in administrative Tätigkeiten, wie der Pflege der Webseite, der Koordination von Umbaumaß- und Sanierungsmaßnahmen oder auch die Initiierung und Mitwirkung in der Beantragung von Projekten am Standort Chemnitz, nebst den Herausforderungen unserer neuen Normalität.

Meine Dankbarkeit...

„Salvation Rider“ auf dem Einsatzroller „Zoomi“.

Ich bin Gott dankbar, dass er mich auf diesem bisherigen Weg vorbereitet hat, sowohl durch meinen beruflichen Werdegang wie auch durch private Schicksalsschläge, die mir seine Liebe und Nähe ganz persönlich offenbart haben. Darum kann ich mich Paulus nur anschließen: „Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Er hat uns mit allem Segen seines Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.“ (Epheser 1,3).

 

 

Meine Dankbarkeit und Freude sind groß, über …

  • das Einsatzwagenprojekt, das mittlerweile wöchentlich 2 Brennpunkte anfährt und zahlreiche Menschen auf diese Weise erreicht
  • den letzten Rekrutenkurs, der mit 8 Teilnehmern startete und von dem wir gewiss sein dürfen, dass alle Teilnehmer in einer lebendigen Beziehung mit Jesus stehen
  • die aktuell wöchentlich stattfindenden digitalen Veranstaltungen, wie Haus-, Bibel-, Jugendkreis und die „ich lebe“ Selbsthilfegruppe, die zu einer Bereicherung der Gemeinde beitragen
  • die Bestallung von Familie Lindner nach Chemnitz; was hier durch sie bewirkt wurde und was ich durch sie in den vergangenen Monaten über mich selber und vor allem meine Rolle als Vater und Ehemann lernen durfte. Ich bin voller Erwartung, wie Gott durch sie hier in Chemnitz sein Reich baut.

Das liegt vor uns:

Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung (IEEG) der Universität Greifswald

Seit Februar 2021 ist die nächste Station unserer Reise bekannt. Im Sommer 2021 ziehen wir als Familie nach Nürnberg. Dort werde ich als Korpshelfer für Majorin Gabriele Honsberg in den Gemeinden Nürnberg und Fürth eingesetzt und einen Einblick in die Arbeit des Sozialwerks erhalten.  Besonders groß ist meine Freude darüber, dass meine Ehefrau Marlen Ihren Ruf als Heilssoldat erhalten hat und in den kommenden Monaten eingereiht wird. So wird das, was ohnehin für Gott schon offensichtlich ist, für uns alle sichtbar. Die Freude ist groß, wo immer sein Reich deutlich wird und wir uns zu ihm bekennen.

In meiner Freizeit bereite ich mich derzeit auf den vollzeitlichen Dienst und die Ausbildung vor. Unter anderem erfülle ich mir zwei lang gehegte Wünsche, aktuell lerne ich Gitarre spielen und fange ab Mitte April einen Kurs „Altes Hebräisch“ an. Mein Ausbildungswunsch ist der Weiterbildungsstudiengang „Master of Theological Studies“, der berufsbegleitend von der Universität Greifswald angeboten wird. Zulassungsvoraussetzung hierfür ist jedoch das Erlernen von Bibelkunde, Altgriechisch und Althebräisch.

Die Theologische Fakultät betreibt Forschung in vielen spannenden Themen im Bereich Evangelisation und Gemeindeentwicklung, die in mir das Interesse wecken diese in die Praxis zu überführen.

Ein neuer Job für Liesel

Liesel (VW T4 Syncro Multivan)

Neben unseren 2 Söhnen haben wir noch ein weiteres Familienmitglied: Liesel, unser roter VW T4 Bus. Dieses Jahr wird sie 20 und wir wären sehr traurig, wenn sie uns schon verlassen würde. Daher beten wir dafür und wünschen uns, dass sich in unserer neuen Heimat ein Einsatzwagenprojekt für sie auftut und sie mit uns dienen darf, sei es als mobile Kirche, Essensausgabe, Kirchentaxi, für Gemeindeausflüge oder andere Ideen.

Am 27. Juni 2021 feiern wir als Familie unseren Abschied im Rahmen eines Gottesdienstes in der Kreuzkirche, Chemnitz. Jeder der kommen mag ist herzlich eingeladen. Aufgrund der aktuellen Lage bitten wir ausdrücklich um Voranmeldung:

florian.lazarevic@heilsarmee.de

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