Gefahr durch Okkultismus

Gläserrücken, Tischrücken, Pendeln und andere okkulte Praktiken nehmen einen festen Platz in der Gesellschaft ein.

von / THQ

Beliebt sind auch Kartenlegen, Astrologie und Handlesen. Allerdings werden die Gefahren häufig übersehen. Darauf macht die Sozialarbeiterin Sandra Weber aufmerksam. Vor allem bei Jugendlichen können okkulte Praktiken zu Angst, Isolation, Ich-Schwäche und psychischen Störungen führen. In der Sozialarbeit nähmen seelsorgerliche und psychotherapeutische Aufgaben zu. Jugendliche seien verunsichert, weil sie hinter zuknallenden Türen und flackernden Kerzen die beschworenen Geister vermuteten. Die Angstgefühle steigerten sich, wenn beim Gläserrücken das eigene Todesdatum vorausgesagt worden sei. Dann könne man so beunruhigt sein, dass tatsächlich etwas passiere. Ich-Schwäche zeige sich darin, dass man Entscheidungen nur noch nach vorherigem Befragen eines Geistes treffe. Manche Praktiken könnten auch süchtig machen oder zu Halluzinationen führen. Das "Stimmenhören" sei mit schizophrenen Krankheitsbildern vergleichbar.

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