von Benjamin Huet Erik-Wickberg-Haus

Gedenkmoment

Im Erik-Wickberg-Haus kamen wir am 02.04. zusammen, um an einen Bewohner zu denken, der Mitte März verstorben ist. Es wurden Erinnerungen an ihn ausgetauscht, Kerzen zum Gedenken angezündet, eine Kondolenzkarte für die Familie unterschrieben, Verse aus Psalm 139 gelesen und gemeinsam das „Vater unser“ gebetet.

Unsere Seelsorgerin, Majorin Schröder, wies auf das Geschehen an Karfreitag hin. Jesus Christus starb stellvertretend für uns am Kreuz; daran denken wir, wenn wir Karfreitag feiern. Dies musste geschehen, damit die Trennung zwischen Menschen und Gott aufgehoben wurde. Damit unser persönlicher Mist – die Bibel nennt es Sünde – uns nicht trennt. Und damit wir eine Zukunft in und mit der Gemeinschaft des dreieinigen Gottes haben. Dass Gottes Erlösungsplan funktionierte, wurde an Ostern sichtbar, als Jesus auferstand und deswegen weder Sünde noch der Tod das letzte Wort haben werden. Unsere persönliche Annahme dieses Angebots, im Glauben, macht das Geschenk der Gnade vollkommen wirksam.

So schwer solche Momente auch sind, war es trotzdem gut, zu diesem Anlass zusammenzukommen und sich Zeit zu nehmen, an jemanden aus unserer Mitte zu denken und ihn so zu verabschieden.

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