von Kommunikation & Fundraising THQ

Ganz nah dran

Kadettin Simona Döttling

Du hast Deine Karriere aufgegeben, um Pastorin bei der Heilsarmee zu werden. War das eine gute Entscheidung?

Es ist schon ein bisschen aufregend. Ein kompletter Neustart – zurück auf null, eine neue Ausbildung. Aber ich glaube, dass Gott mich dort tragen wird. Ich glaube, dass er mich dazu berufen hat und mich führen wird.

Was hast Du vorher gemacht?

Ich habe erst Mathematik studiert. Danach habe ich auf Lebensmittelwissenschaft und Biotechnologie umgesattelt und habe einen Bachelor of Science gemacht. Zehn Jahre lang habe ich in einem Labor gearbeitet, das Lebensmittel kontrolliert. Ich habe mich Stück für Stück weiterentwickelt und hochgearbeitet. Über verschiedene Abteilungen und eine Teamleitungsposition bis zur Abteilungsleitung. Jetzt war es Zeit, etwas komplett Neues zu starten.

Was hat sich verändert?

Als ich mein Leben Jesus übergeben habe, hat er Stück für Stück an mir gearbeitet und mich darauf vorbereitet. Ich bin offener geworden, kommunikativer und konnte plötzlich vor Menschen reden. Gott hat mir gezeigt, dass er etwas bewirken kann, wenn ich mich ihm komplett zur Verfügung stelle. Gott hat mir eine Vision für mein zukünftiges Leben gegeben und gesagt, was alles passieren wird. Das hat sich inzwischen alles erfüllt.

Wann wusstest Du zum ersten Mal, dass Pastorin dein Beruf werden könnte?

Das war tatsächlich schon in der 8. Klasse. Aber ich wusste, dass das, was ich damals in der Landeskirche sah, nicht exakt das ist, was ich mir vorstellte und zutraute. Als ich dann die Heilsarmee kennengelernt habe, habe ich gemerkt, dass das passen könnte. Aber noch war ich nicht so weit. Das brauchte noch Zeit.

Was hat Dich an der Heilsarmee besonders angesprochen?

Die Arbeit mit den Menschen. Ganz nah dran zu sein, ein Herz für die Armen zu haben – für die, die eher am Rand der Gesellschaft stehen.

 

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