Frauen im Blickpunkt

140 Frauen aus vielen Städten Deutschlands begaben sich auf die Reise durch herbstliche Wälder und malerische kleine Ortschaften in Richtung Rehe, einem Dorf auf den Höhen des Westerwaldes.

von / THQ

Frauen im Blickpunkt: 140 Frauen aus vielen Städten Deutschlands begaben sich auf die Reise durch herbstliche Wälder und malerische kleine Ortschaften in Richtung Rehe, einem Dorf auf den Höhen des Westerwaldes. Der Grund ihrer Reise war der 100. Geburtstag der Frauenarbeit der Heilsarmee weltweit, der in einem gebührenden Rahmen gefeiert werden sollte. Besonders aufregend war es für alle teilnehmenden Frauen, dass die Weltpräsidentin der Frauenarbeit, Kommandeurin Helen Clifton, zu Besuch kam. Trotz teilweise sprachlicher Barrieren spürten die Frauen die Herzlichkeit und Liebe der Kommandeurin aus ihrem Lächeln und freundlichen Zunicken. Am Abend wurde Kommandeurin Clifton im Plenum begrüßt. Anschließend starteten alle Frauen zu einer "Reise in die Vergangenheit". In anschaulicher Weise wurde auf den Beginn der Frauenarbeit eingegangen. Für viele der Teilnehmerinnen war es das erste Mal, dass sie diese Entstehungsgeschichte hörten und auch verstanden, dass die Frauenarbeit der Heilsarmee eine Antwort auf die Probleme der damaligen Zeit war.



Der nächste Tag stand unter dem Thema: "Heute". Unter dem Titel "Frauen in der internationalen Heilsarmee" ging es auf eine Reise um die Welt. Deutlich stellte Kommandeurin Clifton die Probleme der heutigen Zeit dar und wiederum wurde klar, dass die Heilsarmee eine Antwort darauf hat. Einerseits die menschliche Hilfe und Linderung von konkreten Bedürfnissen, aber auch das geistliche Angebot, dass in Jesus Christus das Heil für die ganze Welt liegt. Als Kommandeurin Clifton am Nachmittag das Rednerpult betrat, zeigte sie ihre Zugehörigkeit zu den deutschen Heilsarmeefrauen. Sie trug ein T-Shirt mit dem Wappen der deutschen Heilsarmee. Die Kommandeurin nahm Bezug auf die Problematik des Menschenhandels. Die Heilsarmee tritt dem Menschenhandel entgegen, indem sie vorbeugt, die Strafverfolgung unterstützt, sich der gültigen Gesetze bedient und Schutzräume für die Opfer bietet. Bei der Geburtstagsparty am Abend begeisterte die Frauengesangsgruppe "Ladypepper" die Zuhörerinnen. Zum Schluss der Feier wurde eine "Riesentorte" hereingefahren, die 146 Stücke hatte, für jede Teilnehmerin mindestens eines.



Am Sonntag feierten die Teilnehmerinnen des Frauenwochenendes gemeinsam Gottesdienst. Kommandeurin Clifton verdeutlichte am Leben der Maria, wie eine Frau Gott dienen kann. Mit dem Mittagessen ging ein sehr schönes Wochenende für viele Frauen aus Deutschland zu Ende. Sie gewannen einen Weitblick für Frauen aus anderen Ländern, stellten sich den Problemen der heutigen Zeit und freuten sich an der Gemeinschaft miteinander und natürlich auch mit Kommandeurin Helen Clifton.

Majorin Annette Preuß

Zurück