EXODUS - Gott ist größer
Royal Rangers District Camp Ost in Altenburg
Exodus - Gott ist größer
Unter diesem Motto standen die diesjährigen Camps der Royal Rangers statt. Die Leitung des District Ost rief und 1500 Rangers folgten, um vom 13.-18. Juli 2026 eine geniale Zeit auf dem Camp zu erleben. Schon ab dem 10. Juli durfte zum Vorcamp angereist werden, um einige der Hauptbauten, die Bühne und die 1. Hilfe-Versorgung zu errichten. Die Stammleitung war bereits vor Ort und sammelte viele praktische Erfahrungen und knüpfte neue Kontakte.
Die aufgeregte Horde der teilnehmende Rangers traf am 13. Juli nach und nach ein und nach kurzer Instruktion und Aufgabenverteilung, begann der Aufbau des Teamplatzes. Eine der spannendsten Aspekte auf einem Camp ist immer die Vorher-Während-Nachher-Perspektive. Stell dir vor, du betrittst eine leere Wiese, der Blick schweift in die Ferne, der Wind bringt dein Halstuch zum Wehen und du spürst den Aufbruch in dir. Nach und nach entsteht unter Baulärm so langsam deine eigene kleine Rangerwelt. Dein Sitzplatz, dein Schlafplatz, dein Hackplatz und vieles mehr. Es entsteht ein temporäres Heim. Nach dem Camp stehst du erneut auf dieser leeren Wiese. Alles weg, aber es bleiben Erinnerungen und Gotteserfahrungen.
Unsere Region 05 repräsentierte zwei der 12 Stämme Israels. Asser und Gad. Entsprechend der wilden Rangers des Stammes 530, trugen wir die Farben und die Eigenschaften des Stammes GAD mit Stolz. TREU, STARK, bereit zu dienen. In den passenden Stammesfarben trafen wir uns mit allen anderen in deren Stammeskostümen zur Abendveranstaltung, feierten Gott für seine Größe, lernten den Campsong und erlebten hautnah die Geschichte des Auszugs Israels aus Ägypten. Mit dem Theaterstück und den Predigten lernten wir Gott jeden Tag besser kennen und durften erfahren wie er unmögliche Dinge einfach gelingen lässt.
Nach den Abendveranstaltungen eröffneten die zuvor selbst gebauten Oasen und man darf an dieser Stelle erwähnen, dass die Oase „ Zum ausrastenden Kamel“ von O5 am besten besucht war. Eine kreative Darstellung eines sitzenden Kamels gebaut aus zwei Hochkohten. Der Andrang an den Abenden war riesig und die leckeren Spiralkartoffeln waren schnell vergriffen.
Zusätzlich zu den Oasen und Abendveranstaltungen durften die Rangers an einem Campspiel teilnehmen und so spielerisch die Campstory vertiefen und biblische Inhalte erfahren. Täglich hatten wir als Team am Vormittag Stammtreff und anschließende Teamzeiten, um Gemeinschaft zu erleben und die Themen zu erarbeiten. Herausfordernde und tiefe Gespräche führten uns näher zusammen und stärkten unseren Glauben. Am Logbuchtag durften die Ranger ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und diverse Prüfungen in Bereichen wie Pfadfindertechniken, 1. Hilfe und Orientierung ablegen.
Wir freuten uns auf den Besuchertag, welcher am 15. Juli stattfand. Unsere Gemeindeleitung, Major Frank Honsberg und Majorin Steffi Honsberg, sowie Livia und Judith besuchten das Camp, unseren Teamplatz und füllten unsere Vorräte wieder auf. Melone bei 29 Grad Celsius? Läuft. :-)
Der Tag des Auszugs
Ungewolltes Highlight des Camps war der "Tag des Auszugs des Volkes Israel aus Ägypten". Denn bevor wir uns diesem thematischen Gipfel der Woche widmen konnten, schlugen mehrere Blitze auf dem Gelände ein und eine Unwetterfront näherte sich dem Camp. EVAKUIERUNG: Alle Ranger wurden in das Flughafengebäude nahe des Camplatzes evakuiert und so konnte das Unwetter, welches Gott sei dank nur kurz andauerte, geschützt ausgehalten werden. Nach Rückkehr auf den Camplatz, kurzer Inspektion der Plätze konnte verspätet aber mit der untergehenden Sonne gekocht werden.
Was für ein Tag! Aber es wurde noch bewegender, denn an diesem Tag entschieden sich mehrere unserer Ranger aus dem Stamm für Jesus und haben entschieden, fortan ein Leben mit Jesus zu führen. - Gott ist größer!
Es war eine aktive, eine bewegte und gesegnete Zeit. Zu erwähnen ist die treue und freiwillige Dienstbereitschaft unserer Ranger. Luis als Pfadranger hat zum Besuchertag bei Hitztemperaturen 12 Stunden Sicherheitsdienst übernommen. Jonas übernahm über mehrere Tage stundenlange Dienste im Ranger-Shop, sowie die durchgängige 1. Hilfe-Versorgung der Region durch die Stämme aus Wernigerode und Naumburg.
Wir danken Gott, dass bis auf kleinere Verletzungen nichts weiter passiert ist. Niemand musste vorzeitig abreisen und vor allem die Auf-und Abbautage verliefen reibungslos. Wir sind Megastolz auf jeden einzelnen Ranger der auf dem Camp dabei war, dankbar für jeden Supporter, jedes Gebet und jedes ermutigende Wort. So erlebten wir ein pures Abenteuer und freuen uns auf das nächste.
Verbunden in Jesus und "Allzeit Gut Pfad", Eure Rangers vom Stamm 530 Naumburg.
Ahmed Ehrenberg
Korpssergeantmajor Heilsarmee Korps Naumburg
Stammwart 530 Naumburg