„Deshalb unterstützen wir eure Arbeit"

von / THQ

„Seit vielen Jahren unterstützen meine Frau und ich eure wundervolle Arbeit. Da dachte ich mir, ich schreibe euch mal, wie es dazu gekommen ist. Vielleicht ermuntert Euch das, weiterhin im Namen Jesu genau den Menschen zu helfen und zu begegnen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Ich bin davon überzeugt, dass Jesus sich genau um eben diese Menschen gekümmert hätte, wenn er nicht vor 2000 Jahren auf diese Welt gekommen wäre, sondern heute."

Der Autor dieses Erlebnisberichts ist 51 Jahre alt und wohnt in Hamburg. Dort arbeitet er als Pilot bei der Lufthansa und fliegt den Airbus A320. Er liebt seinen Beruf, durch den er Menschen quer durch Deutschland und Europa von einem Ort zum anderen bringen kann. Dass er seinen Traumberuf ausüben kann, dankt er Gott, den er in Hamburg-Bergedorf in einer Freien Evangelischen Gemeinde als Kind kennenlernte. Von dem dortigen Pastor Ralf Lamaack erfuhr er auch zum ersten Mal von der Heilsarmee und ihrer Arbeit für Bedürftige.

„Vor ungefähr 15 Jahren waren meine Frau und ich in Hamburg auf dem Stuttgarter Weindorf. Das ist eine Art Volksfest auf dem Rathausmarkt, das von badischen Weinbauern veranstaltet wird und wo man deren Wein und regionale Speisen aus Baden und Schwaben genießen kann. Wir saßen da unter einem kleinen Baldachin beim Essen, als ein Herr von der Heilsarmee mit einer Sammelbüchse von Tisch zu Tisch ging. Wir waren beide sehr erfreut, einfach weil er auch Christ ist und unterhielten uns kurz mit ihm. Er freute sich auch, auf Christen zu treffen und ging dann weiter zu den anderen Tischen. Meine Frau und ich sprachen daraufhin noch weiter über die Heilsarmee und ich erzählte ihr einige Geschichten von der Heilsarmee, an die ich mich aus meiner Kindheit noch von Ralf Lamaack erinnerte. Meine Frau ist in Bremen groß geworden und die Arbeit in Hamburg in der Talstraße war ihr nicht so geläufig. Wir hatten beide das Gefühl, dass Gott uns dadurch aufs Herz gelegt hat, diese Arbeit regelmäßig zu unterstützen, weil wir damit etwas für alle diejenigen tun können, denen es nicht so gut geht wie uns. Was wir besonders schön finden ist, dass die Menschen, denen ihr helft, gleichzeitig etwas von der Liebe Jesu erfahren, selbst dann, wenn sie nicht an Jesus glauben wollen. Über die Jahre ist damit deutlich mehr in die Sammelbüchse auf dem Stuttgarter Weindorf gekommen, als wir damals gegeben hatten und als derjenige, der an jenem Abend das Geld darin gezählt hat, weiß. Damit die Arbeit auf St. Pauli auch weiterhin gut fortgeführt werden kann, habe ich euch gestern eine Sonderspende für die Sanierung des Hauses in der Talstraße überwiesen. Gott segne euch und eure weltweite Arbeit weiterhin!"

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