Christlicher Glaube in den USA

72 Prozent der US-Amerikaner bekennen sich öffentlich zum Glauben an Jesus Christus, doch die Kirche steht bei ihnen weniger hoch im Kurs.

von / THQ

Das hat das Meinungsforschungsinstitut Barna herausgefunden. Den Angaben zufolge gehen 47 Prozent der US-Bürger einmal pro Woche in eine kirchliche Veranstaltung oder in einen Gottesdienst, doch nur 18 Prozent sind davon überzeugt, dass für ihr persönliches geistliches Wachstum die Mitgliedschaft in einer Kirchengemeinde notwendig ist. Der Chef des Forschungsinstituts, George Barna, erklärte dazu: "Die Zahlen zeigen, wie weich das Bekenntnis zu Gott ist." Die Amerikaner seien zwar bereit, Gottesdienste zu besuchen, die Bibel zu lesen und etwas Geld in die Kollekte zu geben. Wegen dieser Aktivitäten seien sie selbst davon überzeugt, einen "echten Glauben" zu haben. "Aber wenn es darum geht, Gott den Charakter und Lebensstil prägen zu lassen, dann geht den Leuten das zu weit. Wir wollen ‚geistlich’ sein und wir wollen Gottes Gunst erlangen, aber wir wollen ihm nicht die Kontrolle über unser Leben geben."

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