von Internationales Hauptquartier

Chile

Chile: Die Katastrophenhilfsteams der Heilsarmee waren in den letzten Wochen in Südamerika sehr aktiv. Nach dem Konflikt in Bolivien wegen des neuen Erdgasgesetzes und einem Erdbeben in Iquique, Nord-Chile, kam es nun im Süden des Landes zu großen Überschwemmungen und Erdrutschen. In Zentral- und Süd-Chile waren extreme Regenfälle zu verzeichnen: An einem einzigen Wochenende regnete es in Concepción (zweitwichtigstes Wirtschaftszentrum des Landes) so viel wie sonst im ganzen Jahr. In der Hauptstadt Santiago fiel der Regen tagelang, wodurch einige Stadtteile in Mitleidenschaft gerieten.

In der Gegend um Concepción hatte der starke Regen einen Erdrutsch verursacht, so dass in verschiedenen Städten und Gemeinden der Notstand ausgerufen werden musste. Viele Bewohner mussten aus ihren Häusern fliehen und in einem Stadium Zuflucht suchen. Die Heilsarmee begann sofort, warmes Essen an die Bedürftigen auszuteilen.

Oberstleutnantin Susan McMiIlan, Chefsekretärin Südamerika West-Territorium, berichtet aus Santiago: "Wir haben mit den lokalen Hilfsorganisationen zusammengearbeitet, die uns das Gebiet ,Nueva Prat’ zugeteilt haben, in dem 94 Familien, also ca. 300 Menschen leben. Unsere Hilfsteams versorgten sie sofort mit Essen, Kleidung, Paraffin zum Kochen und Heizen sowie Decken." In anderen Stadtgebieten von Santiago wurden ebenfalls Hilfsgüter ausgeteilt.
INR/IHQ

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