Bibelgesellschaft - neue Wege beim Vertrieb

von / THQ

Die Deutsche Bibelgesellschaft will beim Vertrieb der Bibel neue Wege gehen. Man wolle sich nicht nur an den Buchhandel wenden, sondern auch direkt an die Zielgruppen, etwa Schulen und Pfarrämter. Ferner soll das Internet stärker genutzt werden. Dazu wurde ein Online-Shop eingerichtet (www.bibelonline.de).
Im vorigen Jahr verbreitete die Bibelgesellschaft 375 000 Bibeln, 83 000 Exemplare weniger als 2003, dem "Jahr der Bibel".

Die Bibel müsse sich vermehrt gegen Konkurrenzliteratur wehren, so die Bibelgesellschaft. In islamischen Gesellschaften, aber auch in Teilen Westeuropas, würden der Koran und esoterische Bücher als Alternativen angeboten. Der Bischof des katholischen Bistums Erfurt, Joachim Wanke, bezeichnete die Bibel als Grundlage für eine europäische Werteorientierung und Identität. Sie werde jedoch im zusammenwachsenden Europa immer mehr vergessen.

Mitglieder der Deutschen Bibelgesellschaft sind 28 regionale Bibelgesellschaften, die EKD, jeweils sieben Freikirchen (darunter auch die Heilsarmee) und christliche Institutionen. Ihre Hauptaufgabe ist das Übersetzen, Herstellen und Verbreiten der Bibel.

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