Be­ten Sie für die Op­fer des töd­li­chen An­griffs in Su­la­we­si!

von / Die Heilsarmee in Deutschland

Mit großer Trauer bestätigt die Heilsarmee, dass ein Angriff auf den Vorposten Lewono Lembantongoa in Indonesien am 27. November 2020 vier ihrer Mitglieder das Leben gekostet hat. Ein Vorposten ist ein Standort, an dem die Heilsarmee aktiv ist, wobei sie hofft, dass sich daraus ein Korps entwickelt.

„Der schreckliche Anschlag in Indonesien trifft unser Territorium besonders, weil Kapitänin Reyna Salcido, die mit ihrem Gatten das Korpsprojekt in Vilnius, Litauen leitet, gebürtige Indonesierin ist. Wir beten, dass inmitten eines Klimas von Gewalt und Hass ein Licht der Hoffnung und Liebe erweckt wird und um Gottes Trost für die Familie unserer Glaubensgeschwister.“

Oberst Hervé Cachelin
Leiter der Heilsarmee in Deutschland, Litauen und Polen

Lewono Lembantongoa liegt in einem sehr ländlichen Gebiet der Regentschaft Sigi in Zentralsulawesi, am Rande des indonesischen Regenwaldes. Am Morgen des 27. Novembers war die Gemeinde einem grausamen Angriff ausgesetzt, bei dem das Gebäude der Heilsarmee, einschließlich der umliegenden Häuser der Salutisten (Heilsarmee-Mitglieder), niedergebrannt wurden. Die vier Mitglieder kamen dabei ums Leben.

Major Erik Kape (Divisionschef East Palu) und seine Offiziere handelten sofort, um die örtliche Polizei und Regierungsbeamten der Regentschaft Sigi und der Provinz Zentralsulawesi darin zu unterstützen, den Schutz für die Dörfer zu verstärken und den Vorfall zu untersuchen.

Der indonesische Territorialleiter, Oberst Yusak Tampai, fordert die Salutisten in der Region auf, „ruhig, aber wachsam und vorsichtig zu bleiben, eine starke Botschaft der Hoffnung zu verbreiten und sich im Gebet zu vereinen, um sich gegenseitig zu stärken“.

General Brian Peddle, Leiter der Internationalen Heilsarmee, ruft alle Salutisten und Freunde zum Gebet auf: „Unsere Herzen sind bei unseren Leuten, die Opfer des Bösen geworden sind, und bei den Familien derer, deren Glaube solchen Schaden angerichtet hat. Ich rufe alle Salutisten auf, für jeden Betroffenen, für das fortwährende Zeugnis unserer Mitglieder und für Heilung in den Gemeinden zu beten. Ich bitte die weltumfassende Gemeinschaft, sich diesem Gebet anzuschließen und daran zu glauben, dass das Böse besiegt werden wird, wenn der Friede seinen Platz findet.“

Von indonesischen Kirchenführern sind Botschaften der Unterstützung und Einheit eingegangen. Die Gemeinschaft der Kirchen in Indonesien lädt christliche Familien in Indonesien ein, zu Beginn des Advents an diesem Sonntag eine Kerze anzuzünden, als Symbol für die fortdauernde Hoffnung, die wir in Christus finden können.

Die Heilsarmee ist mit mehr als 60.000 Mitgliedern, 282 Korps (Gemeinden) und 106 Außenstellen eine bedeutende kirchliche Instanz in Indonesien.

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