Besuchereinbruch bei Walpurgisfeiern

Zu einem Besuchereinbruch kam es bei den diesjährigen heidnischen Walpurgisfeiern in der Nacht zum 1. Mai im Harz.

von / THQ

Presseberichten zufolge wurden etwa zwei Drittel weniger Besucher gezählt. In den Vorjahren nahmen bis zu 150 000 Besucher an den Veranstaltungen teil. Der Legende zufolge sollen "Hexen" auf dem Blocksberg (Brocken) ein großes Fest abhalten und auf die Ankunft des Teufels warten, um sich mit diesem zu vermählen. Im Vorfeld hatten Christen scharfe Kritik an den Walpurgis-Veranstaltungen geübt. Sie gehen davon aus, dass nicht nur das wechselhafte Wetter mit Regenschauern für die niedrigen Besucherzahlen verantwortlich ist, sondern auch Gebete erhört wurden. So hatten Christen aus verschiedenen Konfessionen beim zentralen Harz-Gebetstag gezielt dafür gebetet, dass in diesem Jahr weniger Besucher kommen. Es besteht die Sorge, dass von den Veranstaltungen mit ihrem okkulten Hintergrund negative Auswirkungen auf die Besucher ausgehen könnten. Immer mehr Christen aus Landes- und Freikirchen der Region beten für eine geistliche Erweckung im Harz.

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