von Kommunikation THQ

Beförderung zur Herrlichkeit

Majorin Ursula Hartmann wurde am 27.09.2026 im Alter von 88 Jahren zur Herrlichkeit befördert.

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus!
In seinem grenzenlosen Erbarmen hat er uns neues Leben geschenkt.
Weil Jesus Christus von den Toten auferstanden ist, haben wir die
Hoffnung auf ein neues, ewiges Leben.
1. Petrus 1,3

Majorin Ursula Hartmann
(28.08.1938 – 27.09.2026)

ist am 27. September 2026 im Alter von 88 Jahren zur Herrlichkeit befördert worden.
Die in Lübeck geborene Gemeindehelferin Ursula Pries lernte ihren späteren Mann, Leutnant
Anton Hartmann, durch Hilfe bei Freiversammlungen der Heilsarmee und Besuche der
Heilsversammlungen in Korps Flensburg kennen, wo er Korpsoffizier war. Nachdem beiden klar
wurde, dass sie zukünftig gemeinsam durchs Leben gehen wollen, wurde Ursula Pries
Heilssoldatin und trat dann im August 1963 im Kursus „Die Glaubenskünder“ in die
Kadettenschule in Herne ein. Nach ihrer Ordinierung zur Heilsarmeeoffizierin im Mai 1964 wurde
sie im Rang einer Kadettleutnantin als Assistentin an der Kadettenschule in Herne bestallt.
Im Mai 1965 wurde Kadettleutnantin Pries zur Leutnantin befördert. Einen Monat später
heiratete sie nach einer einjährigen Verlobungszeit Kapitän Anton Hartmann; aus dieser Ehe
gingen die Kinder Michael und Karin hervor.
Nach der Eheschließung leitete sie zusammen mit ihrem Mann das Korps Hamburg 2, im
Februar 1966 folge die Versetzung nach Korps Berlin-Friedenau. Ab der Geburt der Kinder
unterstützte Kapitänin Hartmann ihren Mann in seinen Bestallungen als Korpsoffizier in den
Korps Hannover (1969), Korps Hamburg 1 (1971), Korps und Heim Göppingen (1974) und Korps
Köln (1979). 1979 wurden die Kapitäne Hartmann auch zu Majoren befördert. Ab 1981 leiteten
die Majore dann das Korps Stuttgart.
Im Jahr 1983 besuchte Majorin Hartmann für zwei Monate die I.C.O. in London.
Von Mitte 1992 bis Mitte 1995 hatte die Majorin gemeinsam mit ihrem Mann eine Bestallung an
der Offiziersschule in Basel, danach waren sie als Korpsoffiziere von Korps Nürnberg tätig.
Am 30.06.2002 trat Majorin Hartmann nach etwas über 38 Jahren des aktiven Dienstes als
Heilsarmeeoffizierin gemeinsam mit ihrem Mann in den wohlverdienten Ruhestand ein.
Weniger als ein Jahr später wurde Major Anton Hartmann nach schwerer Krankheit zur
Herrlichkeit befördert.
Nach dem Heimgang ihres Mannes setzte sich Majorin Ursula Hartmann besonders in Korps
Fürth ein. Ihr Herz gehörte vor allem denen, die am Rande standen. Von vielen wurde sie
liebevoll „Mama Ursula“ genannt. Mit ihrer offenen und fröhlichen Art zog sie Menschen an. Sie
sprach Leute in der U-Bahn an, suchte Kontakt mit Nachbarn und mit dem Bürgermeister. In
Fürth war sie bald stadtbekannt. Sie war bis Mitte letzten Jahres aktiv im Korps tätig; danach
wurde ihr Gesundheitszustand immer schlechter. Trotzdem versuchte sie am Korpsleben
teilzunehmen.
Ende Juli 2026 musste sie ihre Wohnung in Nürnberg aufgeben und zog in das Altenheim der
Stadtmission. Bis zuletzt hoffte sie, wieder gesund zu werden. Zwei Wochen vor ihrem
Heimgang schmiedete sie noch Pläne, was sie tun wollte, wenn sie wieder stärker werden
würde.
Am Abend vor ihrem Heimgang war sie nicht mehr ansprechbar. Während sie in ihrem Bett lag,
streckte sie immer wieder die Hände nach oben aus. Manchmal winkte sie sogar, als sähe sie
den Himmel offen und Jesus, der auf sie wartete. „Mama Ursula" hat den guten Kampf
gekämpft und nun darf sie bei dem sein, den sie von Herzen liebte.

Achim Janowski, Oberstleutnant
Chefsekretär

Die Beerdigung findet am Dienstag, den 6. Oktober um 12:45 Uhr auf dem Südfriedhof
Nürnberg, Julius-Loßmann-Str. 53, 90469 Nürnberg, statt. Im Anschluss daran ist eine
Gedächtnisversammlung im Korps Nürnberg geplant.

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