Bahamas

von / THQ

Bahamas Bahamas: Mehr als zwei Wochen nachdem Hurrikan "Frances" über die Bahamas hinweggefegt ist, hilft die Heilsarmee weiterhin den betroffenen Menschen. Grand Bahama, wo 60 000 Menschen leben, wurde zu großen Teilen überflutet, Häuser und Felder wurden zerstört. Viele der Inselbewohner stehen noch immer unter Schock. Unzählige Geschäfte wurden zerstört und die Angestellte mussten entlassen werden. Der plötzliche Verlust ihres Hab und Guts stürzt die Einwohner Grand Bahamas in große Not.
Die Heilsarmee in Freeport reagierte sofort auf die Krise. Mitten in den Regengüssen und Orkanböen von "Frances" wurden mit dem Bus der Heilsarmee Menschen aus ihren überfluteten Häusern gerettet, unterstützt von den Streitkräften der Bahamas. Unmittelbar nach dem Sturm begann die Heilsarmee, von der Regierung offiziell beauftragt, Lebensmittel und Trinkwasser an die betroffenen Menschen zu verteilen.

Am ersten Tag wurden 1000 Menschen Grundnahrungsmittel und Trinkwasser versorgt. Nach der ersten Woche dieser Hilfsmaßnahme war diese Zahl auf mehr als 3100 angestiegen. Die Familien erhielten Pakete entsprechend der Größe ihres Haushaltes und ihrer Bedürfnisse. Diese Pakete enthielten Wasserflaschen, Lebensmittel und bei Bedarf Baby- und Kindernahrung sowie Kleidung, Putzmittel, Kerzen und Plastikplanen für beschädigte Dächer.

Eine Frau war viele Kilometer gefahren und hatte mehrere Stunden angestanden, bevor sie endlich in die Verteilerliste aufgenommen wurde. Als sie nach ihren Bedürfnissen gefragt wurde, antwortete sie flüsternd und unter Tränen: "Alles, was ich brauche, ist etwas zu trinken. Sonst nichts. Nur etwas Wasser."
Tagsüber wurden tausende Lebensmittelpakete verteilt und nachts mehrere hundert warme Mahlzeiten ausgegeben.

Kapitän Mike McKee, leitender Offizier für internationale Hilfseinsätze, berichtet: "Auf längere Sicht hin wird die Heilsarmee ihre Hilfsmaßnahmen auf die bedürftigen Familien in der Gemeinde konzentrieren. Doch die finanziellen Mittel fehlen, um mehr Putzmittel, Matratzen und Betten, Öfen und kleine Gaskocher, batteriebetriebene Lampen und Schulbücher zu kaufen. Die karibischen Inseln wurden in der letzten Zeit schwer getroffen und es werden dringend Geldspenden benötigt."
INR/IHQ

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