von Internationales Hauptquartier

Bahamas

Bahamas Bahamas: Teams der Heilsarmee auf den Bahamas haben schnell auf die Zerstörung durch den Hurrikan "Frances" reagiert, der über die Inseln hinweggefegt ist, bevor er die Südostküste der USA ansteuerte. Windgeschwindigkeiten von über 160 km/h haben schwere Schäden angerichtet. Die größte Insel, Grand Bahamas, ist am schlimmsten betroffen, doch der Hurrikan hat auch die kleineren Inseln Abaco, San Salvador und Mayaguana stark verwüstet.

Die Regierung der Bahamas, die sich von internationaler Seite Hilfe und Unterstützung für die massiven Reparaturen an der Stromversorgung erbeten hat, beauftragte die Heilsarmee und das Rote Kreuz als offizielle Hilfsorganisationen. Obwohl die Verständigung aufgrund der gestörten Stromversorgung schwierig war, konnte die Heilsarmee schnellstmöglich Lebensmittel und Trinkwasser an viele Menschen in Freeport verteilen. Ein Fahrzeug der Heilsarmee wurde genutzt, um Menschen zu retten, die aus ihren von Wind und Regen zerstörten Häusern flüchten mussten.

Karibik
Der Hurrikan "Ivan" hat die Inseln der Karibik schwer verwüstet. Die Heilsarmee ist bemüht, so schnell wie möglich zu helfen. "Ivan" hat auf Barbados Häuser abgedeckt und Bäume gefällt, wo hunderte Menschen nur wenige Tage nach Hurrikan "Frances" noch in Notunterkünften untergebracht sind.

Auf der Insel Grenada zerstörte der Hurrikan ganze Häuser, mindestens drei Menschen sind in den Trümmern ums Leben gekommen. Die für die Insel typischen roten Zinkdächer wirbelten durch die Luft, "Ivan" - der noch stärker wütete als "Frances" - hat verheerende Schäden angerichtet. Auch Heilsarmeeoffiziere und Salutisten mussten in Notunterkünfte ausweichen. Lebensmittel und Trinkwasser wurden aus der ganzen Division gesandt, Mitarbeiter der Heilsarmee aus Antigua und Barbados sind auf dem Weg nach Grenada, um dort bei der Verteilung zu helfen.

In Kingston, Jamaika, funktioniert die Stromversorgung wieder und die meisten Menschen konnten in ihre Häuser zurückkehren. Jamaika wurde schwer durch die Überflutungen getroffen, auch hier sollen Lebensmittelrationen an die Bevölkerung verteilt werden. Viele Heilsarmeesäle wurden zu Notunterkünften umfunktioniert, dort sind innerhalb von zwei Tagen mehr als 1500 Mahlzeiten zubereitet und ausgeteilt worden.
INR/IHQ

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