Als Christen die Gesellschaft prägen

Viele Christen können mit Gut und Geld nicht geistlich umgehen.

von / THQ

Darauf hat der Evangelist Ulrich Parzany aufmerksam gemacht. Ihr Glaube sei häufig von der Menge ihres Besitzes abhängig: viel Geld sähen sie als beruhigend an. Ihren Geiz definierten sie als Sparsamkeit. Parzany mahnte zu mehr Ehrlichkeit, auch beim Thema Sex. Im Blick auf die Bergpredigt Jesu sagte er: "Ehebruch beginnt in den Gedanken."

Durch konsequentes Befolgen von Gottes Geboten könnten Christen zur verändernden Kraft der Welt werden, so der ProChrist-Hauptredner Parzany. Statistiker hätten errechnet, dass zwei bis vier Prozent der Bevölkerung ausreichten, um die Gesellschaft zu prägen. Demnach könnten die etwa eine Million Mitarbeiter von Kirchen und kirchlichen Organisationen einen spürbaren Einfluss auf die Gesellschaft ausüben. Tatsächlich treffe aber die Feststellung des früheren Tagesthemen-Moderators Ulrich Wickert zu, dass es über Christen nichts zu berichten gebe, weil sie sich so wenig von der Welt unterscheiden.

Zurück