Allianzgebetswoche 2021

Einführung und Sonntag, 10. Januar 2021

von / Korps Mannheim

Herr, Dein Wort, die edle Gabe, diesen Schatz erhalte mir! Denn ich zieh es aller Habe und dem größten Reichtum für. Wenn Dein Wort nicht mehr soll gelten, worauf soll der Glaube ruhn? Mir ist nicht um tausend Welten, aber um Dein Wort zu tun. Text: Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (*1700 †1760)

Das war das erste Lied, dass mir einfiel, als ich von dem Thema der Gebetswoche hörte. Gottes Wort–ein Schatz! Ein Geschenk. In dieser Woche wollen wir uns von verschiedenen Seiten diesem Wort nähern. Jeder Aspekt soll uns dazu anregen, ins Gebet zu gehen. Lassen Sie sich vom Geist Gottes leiten beim Hören, Lesen, Beten und Loben

 

Sonntag, 10.Januar 2021

Wir machen uns bereit für das Gebet. Der Raum ist still und wir haben einen Platz gefunden. Als Zeichen unserer inneren Bereitschaft zünden wir eine Kerze an. Im persönlichen Gebet begrüßen wir unseren Herrn und Heiland in unserer Mitte.

Wir beten: Herr, unser Gott. Wir sind hier und wollen nicht nur reden, sondern hören. Gibt uns offene Ohren und einen offenen Geist für Dein Reden, o Herr. Amen.

Wir lesen Lukas 8, 4–15

Hören ist wichtig. Noch wichtiger ist es, zuzuhören und zu verstehen. In dem Gleichnis geht es darum, ob wir ein guter Boden für das Reich Gottes sind. Ob wir also gut zuhören und das, was wir vom Wort Gottes verstanden haben auch umsetzen können. Sehr oft hören wir nur das, was wir hören wollen und nicht die eigentliche Botschaft. In Jesaja 50, 4 können wir lesen: „Morgen für Morgen öffnet er mir das Ohr, damit ich höre, wie ein Jünger hört.“

Wie hören Jünger? Sie sind konzentriert auf die Worte des Lehrers. Sie wollen lernen, damit sie weiterkommen. Sie setzen das Gehörte in die Tat um.

Nachdenken: Kann ich wie ein Jünger hören? Bin ich bereit, mich durch das Gehörte zu verändern? Setzt mich das Gehörte in Bewegung?

Aufschreiben: Fallen Ihnen Personen aus unserer Stadt, aus unserem Bundesland, Land ein, für die Sie beten wollen? Schreiben Sie diese Personen auf. Liegt Ihnen ein besonderes Projekt am Herzen? Notieren Sie es und beten Sie konkret dafür.

Gebet: Dank: Wir sind dankbar für die Möglichkeit das Wort hören zu können

Bekenntnis: Bitten wir um Vergebung, wo wir nicht richtig hinhören

Bitte: Wir bitten um ein hörendes Herz. Wir bitten darum, dass wir die Bibel nicht nur als Pflichtlektüre lesen, sondern uns von ihr, deinem Wort inspirieren und leiten lassen.

  • Wir beten für
  • theologische Bildungsstätten
  • die Kirchen, die Gottes Wort verkünden
  • für Regierende und Regierung um Weisheit und Umsicht in ihren Entscheidungen
  • für die Stärkung von Familien und die Bewahrung heranwachsenden Lebens
  • Eigene Anliegen

Abschluss: Wir beten das Vater unser

Liedvorschlag: Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht: Christus meine Zuversicht, auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht, auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht. Musik: Jacques Berthier, Taizé

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