Allianzgebetswoche

Während der diesjährigen Gebetswoche der Evangelischen Allianz haben Christen an vielen Orten ihre kirchlichen Räume verlassen, um so mit ihren Gebeten näher bei den Menschen zu sein.

von / THQ

Die Teilnehmer versammelten sich unter anderem vor einem Landesparlament, in Rathäusern, vor einem Bahnhof, in einer Straßenbahn sowie in Stadt- und Sporthallen. Auch die Gebetsformen waren vielfältig. So trafen sich die Besucher mancherorts in kleinen Gruppen zu einem 24-Stunden-Gebet oder veranstalteten Gebetskonzerte.

Die Beteiligung blieb im Vergleich zum Vorjahr konstant: Rund 400 000 Christen aus Landes- und Freikirchen trafen sich an etwa 1250 Orten im deutschsprachigen Raum.

Der Vorsitzende der Evangelischen Allianz, Präses Peter Strauch, berichtete, dass viele Besucher die Klarheit der "Ich-bin-Worte" Jesu neu entdeckt hätten, etwa die Aussage, dass Christus der einzige Weg zum Heil sei. Manche Christen hielten diesen Anspruch Jesu heute nicht mehr für zeitgemäß. Die Angst sei groß, in die "Fundamentalisten- oder Sektenecke" zu geraten. Strauch: "Wir müssen hellwach sein. Eine Anpassung auf Kosten der Eindeutigkeit der Worte Jesu kann nur verkehrt sein."

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