Allianzgebetswoche 2021

Montag, 11. Januar 2021

von / Korps Mannheim

Wir machen uns bereit für das Gebet. Der Raum ist still und wir haben einen Platz gefunden. Als Zeichen unserer inneren Bereitschaft zünden wir eine Kerze an. Im persönlichen Gebet begrüßen wir unseren Herrn und Heiland in unserer Mitte.

Wir beten: Herr, unser Gott. Wir sind hier und wollen hören und dein Wort verstehen. Schenk uns offene Ohren für das, was Du uns sagen willst und hilf uns, Deine Worte zu verstehen. Amen.

Wir lesen Lukas 10, 25–28

Ich kenne Menschen, die zwar hören, aber nicht verstehen, was man gesagt hat. Sie hören oft gleich eine Anklage oder einen Auftrag, oder verstehen den Inhalt der Botschaft nicht. Gottes Wort ist voller guter Hinweise, wie ein Leben mit Gott und im Vertrauen zu ihm funktioniert. Der Glaube an das Wort Gottes, das Vertrauen, dass Gottes Wort wahr ist, ist der Anfang. Wenn wir Gottes Wort lesen, dürfen wir fragen und zweifeln. Wir dürfen unsere Ungewissheit und unsere Unsicherheit vor Gott ausbreiten. Vieles in Gottes Wort ist nicht einfach zu verstehen. Gottes Wort fordert uns auf (Psalm 62, 9)„Vertraue allezeit auf ihn, mein Volk. Schütte dein Herz vor ihm aus, denn Gott ist unsere Zuflucht.“

Viele Zusagen Gottes (Verheißungen) laden uns dazu ein, unsere Hoffnung auf Gott zu setzen.

Nachdenken: Verstehe ich Gottes Wort? Wenn nicht, habe ich Menschen, die mir beim Verstehen helfen können.

Aufschreiben: Gibt es Bibelstellen, die Ihnen schwerfallen? Schreiben Sie auf, was Ihnen Mühe macht und beten Sie darüber. Lesen Sie den Text in verschiedenen Bibelübersetzungen, oft ist das schon eine Hilfe.

Gebet: Dank: Wir sind dankbar, dass Glauben unseren Verstand nicht ausschaltet. Wir freuen uns, dass Jesus an unserer Seite geht. Nicht nur als Herr, sondern auch als Gesprächspartner und Freund.

Bekenntnis: Wir bekennen, dass wir Gott oft nicht verstehen und vielfach zweifeln und klagen.

Bitte: Wir bitten um mehr Vertrauen und darum, dass sein Wort zu unseren Herzen und zu unserem Geist spricht.

Wir beten

  • für biblisch orientierte Verkündigung in den Gemeinden
  • für missionarische Angebote wie Pro Christ und um Vollmacht für die Redner und Mitwirkenden
  • für Erweckung in unserer Stadt, unserem Land, für Europa und die Welt
  • für die Arbeit unter Kindern und Jugendliche und die Werke und Menschen, die sich hierfür besonders einsetzen.
  • wir beten für die Missionsarbeit
  • Eigene Anliegen

Abschluss: Wir beten das Vaterunser

Liedvorschlag: Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht: Christus meine Zuversicht, auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht, auf dich vertrau ich und fürcht mich nicht. Musik: Jacques Berthier, Taizé

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