AIDS-Konferenz

15 Heilsarmeemitglieder haben an der 15. Weltaidskonferenz in Bangkok/Thailand teilgenommen.

von / THQ

Die Delegation setzte sich zusammen aus Heilsarmeemitarbeitern u. a. aus Simbabwe, Indien, Kenia, Myanmar, Australien, Hongkong/China sowie Mitarbeitern des Teams für Gesundheitsdienste am Internationalen Hauptquartier der Heilsarmee in London/Großbritannien. Die Gruppe der Heilsarmee war zwar klein, aber sie hatte unter den insgesamt 15 000 Delegierten eine wichtige Aufgabe.

Die Sitzungen über Verhütung und die Reaktion auf AIDS aus christlicher Sicht wurden durch die klaren und offenen Kommentare von Dr. Mirriam Cepe, der Koordinatorin der Heilsarmee für die Region Asien-Pazifik, in Bewegung gebracht. Als Antwort auf den Vorwurf, dass Christen langsam und verurteilend reagiert hätten, hob sie die Vorgehensweise der Heilsarmee hervor, auf unterster Stufe, in den einzelnen örtlichen Gemeinden Menschen zu sensibilisieren und dazu zu ermutigen, aktiv zu werden.

Dieses Thema wurde erneut aufgegriffen in einem Interview mit einem australischen Sender. "Unser Ansatz ist, den Gemeinschaften zu helfen, sich dafür zu entscheiden, Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Gesundheit zu schützen", sagte Dr. Ian Campbell, der Koordinator der Gesundheitsdienste der Heilsarmee.

Die Mitarbeit der Heilsarmee bei der Weltaidskonferenz war eine hervorragende Gelegenheit, auf die AIDS-Politik und daraus resultierende Maßnahmen Einfluss zu nehmen. Es konnten viele Kontakte geknüpft werden, die der Heilsarmee weitere Möglichkeiten verschaffen, zu helfen und das Vertrauen in diese Arbeit zu stärken sowie die Arbeit weiter auszubauen. In vielen Territorien unternimmt die Heilsarmee große Anstrengungen, um den katastrophalen Auswirkungen von AIDS zu begegnen.
INR/IHQ

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