Abtreibungsgesetze nachbessern

von / THQ

Abtreibungsgesetze nachbessern Abtreibungsgesetze nachbessern: Die hessische Landesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL), Astrid Mannes, wertet den Anstieg der erfassten Abtreibungszahlen im vorigen Jahr um etwa 1,3 Prozent auf 129 600 als Beweis dafür, dass die gesetzliche Abtreibungsregelung das ungeborene Leben nicht ausreichend schützt. Sie erinnert an die Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts von 1993, wonach die derzeitige Regelung nach einer Reihe von Jahren unter dem Aspekt des Lebensschutzes überprüft werden soll. Ebenso, wie die evangelische und die katholische Kirche, fordert auch die CDL die Politik auf, zu einer Neuregelung zu kommen, die das ungeborene Leben schützt.

Man müsse sich vergegenwärtigen, dass die offiziell erfasste Zahl im Mutterleib getöteter Kinder ungefähr der Bevölkerung von Städten wie Darmstadt, Potsdam oder Heidelberg entspreche. Angesichts des Bevölkerungsrückgangs und der Überalterung sei dies nicht nur für die getöteten Kinder, sondern auch für die ganze Gesellschaft fatal.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden sechs Prozent der Abtreibungen von Minderjährigen vorgenommen. Frau Mannes fordert daher, Abtreibungen im Sexualkundeunterricht nicht als gleichwertige Alternative zur Geburt eines Kindes darzustellen. Zu wenig werde auch über die Gefahren, Risiken und Folgeerscheinungen von Abtreibungen aufgeklärt.

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