Coronavorkehrungen

von Olga Friedrichs / Korps & Männerheim Göppingen

Nun ist Corona auch bei uns in Göppingen mit voller Wucht angekommen. Auch bei uns in der Heilsarmee Göppingen sind alle Veranstaltungen bis auf die Brotausgabe vorübergehend geschlossen.

Die Grippewellen scheinen von Jahr zu Jahr einen schwereren verlauf zu nehmen. Schon 2019 war im Ärzteblatt vom Mo., den 30. Sept. zu lesen: "Die außergewöhnlich starke Grippewelle 2017/2018 hat nach Schätzungen rund 25.100 Menschen in Deutschland das Leben gekostet. Das sei die höchste Zahl an Todesfällen in vergangenen 30 Jahren... Insgesamt registrierte das Institut von Oktober bis Mitte Mai 182 000 labordiagnostisch bestätigte Grippefälle."

Und nun kommt Corona mit all ihren Opfern (bis heute über 10.000 Todesfälle weltweit). Wie viele werden es noch wohl werden?

Aber bei aller Aufregung, Sicherheitsvorkehrungen und Einkäufen ist mir ein Wort von Jesus aus der Bibel, Matthäusevangelium Kap. 6, Vers 25 in den Sinn gekommen:

»Deshalb sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um das, was ihr an Essen und Trinken zum Leben und an Kleidung für euren Körper braucht. Ist das Leben nicht wichtiger als die Nahrung, und ist der Körper nicht wichtiger als die Kleidung?"

Wir treffen drastische Maßnahmen, um den Virus zu bekämpfen und gesund zu bleiben. Aber der Mensch ist mehr als nur ein Körper, der durch den feindlichen Virus bedroht wird. Er ist auch noch eine Seele. Was braucht den die Seele für ihr Wohl? Hat sie nicht mindestens genauso viel Aufmerksamkeit verdient wie der Körper, in dem sie nur vorübergehend wohnt?

Es gibt Einen, der unsere hochkomplexe Seele versteht - Gott. Wenn sein Geist in unserem Leben fehlt, leidet auch die Seele. Wenn die Seele leidet, leidet oft auch der Körper.

Die Herausforderung Corona kann uns helfen unsere Prioritäten neu zu setzen, wirklich Wichtiges auch wichtig zu nehmen. Jesus sagte in Matthäusevangelium 6, 26-27: "Schaut die Vögel an. Sie müssen weder säen noch ernten noch Vorräte ansammeln, denn euer himmlischer Vater sorgt für sie. Und ihr seid ihm doch viel wichtiger als sie. Können all eure Sorgen euer Leben auch nur um einen einzigen Augenblick verlängern? Nein."

Die Bibel sagt, dass unser Leben vor Gott sehr kostbar und wichtig ist. Gott gibt uns Gutes. Er ist die Liebe. Aber niemand kann uns zum Guten zwingen. Das müssen wir freiwillig wählen. Wir müssen Gottes Liebe nicht annehmen. Aber dann dürfen wir auch nicht für das, was in unserem Leben schief läuft, Gott beschuldigen. Gott gibt Gutes gerne und gratis. Seine überwältigende Liebe können wir am besten an dem Kreuz erkennen, an welchem Jesus sein Leben für unsere Sünden gelassen hat, damit jeder, der an IHN glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.

Majorin O. Friedrichs

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