von Claudia Klingbeil Korps Wuppertal

30. März

„… so muss der Menschensohn erhöht werden.“

Als Jesus diese Worte sagte, erinnerte er an eine Begebenheit aus dem Alten Testament: Als das Volk Israel in der Wüste von giftigen Schlangen gebissen wurde, ließ Gott durch Mose eine bronzene Schlange aufrichten. Wer sie ansah, blieb am Leben (vgl. 4. Mose 21).

Jesus sagt: So wie damals die Schlange erhöht wurde, so muss auch der Menschensohn erhöht werden.

Damit spricht er von seinem Kreuz. Am Kreuz wurde Jesus „erhöht“ – sichtbar für alle. Doch das Kreuz ist mehr als ein tragisches Ende. Es ist Gottes Rettungszeichen für eine verlorene Welt.

Die Menschen damals mussten nichts leisten, um gerettet zu werden. Sie mussten nur hinsehen – im Vertrauen auf Gottes Wort.

Genauso lädt Gott heute ein: Blicke im Glauben auf Jesus.

Wir alle tragen die Wunde der Sünde in uns. Wir versuchen oft, uns selbst zu retten – durch Moral, Leistung oder Religion. Aber Heilung kommt nicht aus uns selbst. Sie kommt von dem, der am Kreuz erhöht wurde. Jesus Christus hat dort unsere Schuld getragen, unsere Trennung von Gott überwunden und den Weg zum Leben geöffnet.

Darum ist diese kurze Aussage aus Johannesevangelium eine Einladung: Schau auf Jesus. Vertraue ihm.

Glaube bedeutet nicht zuerst, alles zu verstehen. Glaube bedeutet, sich ihm anzuvertrauen. Vielleicht spürst du heute eine Sehnsucht nach Frieden mit Gott. Vielleicht merkst du, dass du Vergebung brauchst. Dann nimm diese Einladung an.

Du kannst jetzt einfach beten:

„Herr Jesus Christus,
ich glaube, dass du für mich am Kreuz gestorben bist.
Vergib mir meine Schuld und schenke mir neues Leben.
Ich vertraue dir.
Amen.“

Wer auf den erhöhten Christus blickt, bleibt nicht im Tod, sondern findet Leben, Hoffnung und Gemeinschaft mit Gott. Denn der erhöhte Menschensohn ist nicht nur der Gekreuzigte – er ist auch der Auferstandene.

Claudia Klingbeil

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