02. April
Der Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das Brot, dankte und brach’s und sprach: Das ist mein Leib für euch. 1. Korinther 11,23-24
Jesus wusste, dass sein Leben hier auf der Erde bald zu Ende gehen würde. Also überlegte er, was er seinen Jüngern, seinen Nachfolgern noch mit auf den Weg geben könnte. Wie er ihnen noch erklären könnte, was bald passieren wird. Und dann nahm er das Brot, das als Grundnahrungsmittel galt. Das Brot, das lebensnotwendig war und auch heute noch ist. Das Brot, das ein Symbol für die Existenzgrundlage ist. Er nahm das Brot, und verglich es mit seinem Leib. Er sagte, dass er sein Leib, seinen Körper an uns austeilen wird.
Natürlich hatte er nicht vor, sich selbst zu zerstückeln. Er wusste aber, dass sein Leib sterben muss. Er wusste, dass er seinen Leib hingeben wird, um die Gemeinschaft von Gott zu uns Menschen wieder herzustellen. Also sagte er sinngemäß: „So wie das Brot die Lebensgrundlage für euren Körper ist, so ist mein Leib die Lebensgrundlage für eure Gemeinschaft mit Gott.“ Er machte klar, dass er sein Leib opfern muss, um diese Gemeinschaft von Gott mit den Menschen wieder herzustellen.
So erklärte er, was am darauffolgenden Tag passieren würde. Er hat sein irdisches Leben, seinen irdischen Leib hingegeben. Und durch diese Hingabe hat er den Weg zu seinem Vater, zu Gott, freigemacht. Er hat uns wieder eine Lebensgrundlage geschenkt. Mit dieser Lebensgrundlage können wir wieder Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott haben.
Wenn wir das nächste Mal also wieder etwas Essen, was uns zur Lebensgrundlage dient, und uns stärkt, dann können wir uns daran erinnern, dass Jesus seinen Leib für unsere Lebensgrundlage hergegeben hat.
Haben wir diese Lebensgrundlage schon?
Haben wir Jesus bereits angenommen?
Zugegeben: Wir müssen hier auf der Erde immer wieder etwas essen und Nahrungsmittel zu uns nehmen für unseren Leib. Wer aber Jesus als seine Lebensgrundlage angenommen hat, der hat die Lebensgrundlage, die ihn ins ewige Leben führt.
Simona Döttling