Liebe Leserin, lieber Leser,

am 26. September findet nicht nur die Bundestagswahl, sondern auch der Gebetstag für Opfer von Menschenhandel statt. Vielleicht denken Sie, dass die Bundestagswahl an diesem Sonntag das Wichtigste ist, und ich möchte Sie auf jeden Fall ermutigen, wählen zu gehen. Die Menschen, um die es am Gebetstag geht, haben aber keine Möglichkeit zur Wahl. Sie können zumeist kein Kreuz auf einem Wahlzettel machen, nein, sie haben nicht einmal die Wahl, über ihr Leben selbst zu bestimmen.

Opfer von Menschenhandel sind unfrei! Sie sind gefangen in ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen, werden zum Betteln oder Stehlen gezwungen oder wurden mit falschen Versprechungen in die Prostitution gelockt. Das betrifft vor allem unzählige Frauen und Mädchen, die so sexuell ausgebeutet und missbraucht werden. Dieses Unrecht passiert oft genau in unserer Mitte, hier in Deutschland! Wir dürfen die Augen davor nicht verschließen. Die Bibel sagt in Sprüche 31,8:

Hilf dem, der sich nicht helfen kann; schaffe denen Recht, die für sich alleine dastehen.

Lassen Sie uns gemeinsam das Anliegen dieser Menschen zu einer Herzensangelegenheit machen und sie unserem großen Gott, dem nichts unmöglich ist, anbefehlen. Und falls Sie noch unsicher sind, wen Sie wählen sollen: Schauen Sie doch mal ins Wahlprogramm der Parteien, wer sich am Entschiedensten gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution einsetzt.

Immer die richtige Wahl wünscht

Angela Fischer

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