Liebe Leserin, lieber Leser,
ein Kind quengelt an der Kasse und wirft sich so lange auf den Boden, bis die Mutter die Gummibärchen kauft. Was lernt es? Wenn ich Gummibärchen will, muss ich mich auf den Boden werfen. Der Einzelhandel macht sich dieses Phänomen zunutze und platziert die Süßwaren an der Kasse in Augenhöhe für die Kinder. Was bei den Kleinen wirkt, kann auch bei den „Großen“ funktionieren. Alkohol in kleinen Flaschen ist in der sogenannten Quengelzone eine starke Versuchung für alle, die mit Suchtverhalten zu tun haben.
In der zurzeit laufenden „Aktionswoche Alkohol“ möchte die Heilsarmee auf dieses Problem aufmerksam machen: Beim täglichen Lebensmitteleinkauf gibt es kein Entkommen. Mini-Flachmänner und Hochprozentiges stehen direkt in der „Quengelzone“ an der Kasse. Für viele alkoholabhängige Menschen führt das zu einem täglichen Spießrutenlauf. Wir dürfen unsere Augen vor diesen und anderen Problemen nicht verschließen.
Herzliche Grüße aus Köln und passen Sie gut auf sich und ihr Umfeld auf und bedenken Sie was der Apostel Paulus schon vor 2000 Jahren im 1. Korinther-Brief 6,12 gesagt hat:
Mir ist alles erlaubt. Aber nicht alles ist gut. Es ist mir zwar alles erlaubt, doch ich will mich von nichts beherrschen lassen.
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